
In der Verdichtungstürme wird die Konstanz des Glases in der Präformierungszone bestimmt. Wenn der Heizer kein stabiles, gleichmäßiges Wärmefeld erzeugen kann, entstehen Probleme: thermische Schocks, Schwankungen in der Viskosität sowie Unebenheiten im Durchmesser des Glases. Das Resultat sind Ausschussprodukte, Nacharbeiten sowie ein Prozess des Glühens, bei dem die Spannungen nicht vollständig beseitigt werden können. Wir haben diesen Faseroptik-Heizer entwickelt, um diesen Zyklus zu durchbrechen.
Was wirklich wichtig ist
Wir verwenden einen Quarzheizelement mit hoher Strahlungskraft sowie präziser Steuerung der Wärmeverteilung. Es liefert eine stabile Leistung bei 230V/480V und kann sich schnell an Änderungen des Zielwertes anpassen. Die Konstruktion sorgt dafür, dass die Konvektion minimiert wird – dadurch folgt das Wärmeprofil der Viskositätskurve des Glases statt den Luftströmungen. Die Temperatur kann bis zu 1200°C erreichen, wobei die Stabilität bei konstantem Betrieb bei ±2°C liegt. Zudem ist der Heizer kompakt genug, um direkt in Standardverdichtungstürme eingebaut werden zu können, ohne dass weitere Anpassungen notwendig sind.
Warum er in der Produktion funktioniert
Er stabilisiert den Schmelzpunkt des Glases, sodass das Glas vorhersagbar fließen kann. Dadurch sind wiederholbare Verdichtungsgeschwindigkeiten möglich und es lässt sich die Geometrie des Kerns bzw. der Umhüllung besser kontrollieren. Zudem reduziert er die thermischen Spannungen während des Abkühlvorgangs – dadurch kann die Anlage zum Glühen die Spannungen vollständig beseitigen. In der Praxis führt dies zu weniger Mikrorissen, geringeren Schwankungen im Durchmesser sowie weniger Produktionsstoppungen. Der Energieverbrauch sinkt, da der Heizer schnell auf den Zielwert kommt und diesen auch halten kann. Zudem verlängert sich die Lebensdauer des Heizelements durch die kontrollierten Betriebszyklen.
Hinweise vor dem Einbau
Es handelt sich um einen eng gekoppelten Heizer – daher haben die Montageabstände sowie die Dämmung direkten Einfluss auf die Gleichmäßigkeit der Wärmeverteilung. Überprüfen Sie die Abstände im Vergleich zu Ihrem vorhandenen Verdichtungsturm sowie die Kompatibilität der Spannung und der Steckverbinder vor dem Austausch. Es ist eine kurze Einlaufphase erforderlich, damit das Wärmeprofil stabilisiert wird. Danach bleibt die Genauigkeit der Regelung tagtäglich konstant.