
Die Kräfte bremsen – richtige Wärmeabgabe in engen Räumen
Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Glasstück fertigzustellen – nur um es anschließend zerbrechen zu sehen, weil die Temperatur an einer Stelle zu schnell gefallen ist. Das passiert immer wieder. Wenn die thermischen Gradienten zu stark werden, gibt das Glas einfach nach.
Das Problem ist, dass die meisten Biegeöfen sehr eng sind. Sie sind nicht dafür ausgelegt, genügend Platz für zusätzliche Komponenten zu bieten. Wenn man versucht, eine herkömmliche Infrarotlampe in diese engen Bereiche zu stecken, passt sie meistens nicht hinein. Oder schlimmer noch: Sie passt zwar hinein, doch es entstehen „kalte Punkte“, die die Arbeit ruinieren.
Genau richtig einsetzen
Wir gehen nicht einfach damit vor, „nahe genug“ zu sein. Wenn der Ofenkörper keinen Standard-Schlauch mit einer Länge von 500 mm oder 1000 mm aufnehmen kann, bauen wir einfach eine Lampe, die genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist.
Wir können die Lampen sogar so gestalten, dass sie der Kurve des Glases folgen. Dadurch wird der „Schatteneffekt“ vermieden – das lästige Problem, bei dem einige Teile des Glases stark erhitzt werden, während andere Teile kalt bleiben. Es geht darum, die Wärme gleichmäßig über das gesamte Glasstück zu verteilen – und nicht nur aus einer Richtung.
Der Kompromiss: Leistung gegen Platz
Hier liegt das Problem. Wenn man eine Lampe so klein macht, dass sie in eine kleine Ecke passt, aber dabei die Leistung beibehält, wird viel Wärme in einem sehr kleinen Bereich erzeugt.
Der Vorteil? Die Aufwärmzeit ist extrem kurz.
Aber es gibt auch einen Nachteil: Die konzentrierte Wärme erhöht die Umgebungstemperatur im Inneren des Ofens. Man muss sicherstellen, dass die Kühlfans sowie die Materialien damit umgehen können – sonst verbrennen die Komponenten einfach.
Keine Umkabelierungsprobleme
Maßgeschneiderte Lampen sollten keine Wochenenden kosten, in denen man Kabel entfernen muss. Wir passen die Steckverbinder und die Verkabelung an das bereits vorhandene Steuerpult an. Man kann die Lampen einfach einsetzen und weiterarbeiten.
Indem man die Wärme genau dort abgibt, wo das Glas am dicksten ist, verhindert man, dass innere Spannungen entstehen. So wird eine gleichmäßige Temperatur über das gesamte Glasstück erreicht – egal wie unübersichtlich oder eng der Innenraum des Ofens auch sein mag.